Schöpfer des Lichts
16.11.2022

Frühmorgens
am Dienstag, den 16. November 2022

Es schwirrt eine Melodie in meinem Kopf umher. Nach dem Frühstück setze ich mich aufs Sofa und nehme die Gitarre zur Hand. Schnell fliessen die Ideen in meine Finger und eine mir so bekannte Ruhe durchfliesst mich. Die Melodie wird fassbar und ein Ton folgt dem anderen. Eine angenehme Stimmung breitet sich im Raum aus. Da ist es wieder, dieses magische Gefühl, wenn ein Song durch mich den Weg in diese Welt findet. Der neue Song beginnt nun seinen Weg mit mir zu gehen.

Auf dem Weg in die Schule fallen mir Worte und Sätze zu. Um sie nicht zu vergessen, nehme ich unterwegs eine Sprachnachricht auf.

Nach dem Unterricht öffne ich eine neue, leere Textdatei. Die Worte fallen an ihren Platz. Mit der Gitarre auf den Knien finden die Melodie und die Worte schnell zueinander. Da und dort noch eine kleine Anpassung, da eine Wortumstellung – und der Song ist fertig.

Kommen noch weitere Strophen dazu? Ja, vielleicht.

Zu Hause setze ich mich nach der Arbeit aufs Sofa und nimm den Song das erste Mal mit der Gitarre auf.

Schöpfer des Lichts
Alles und Nichts
Möge dein Licht uns erhellen

Schöpfer des Lichts
Alles und Nichts
Möge die Liebe uns erfüllen

Die Liebe wirkt ganz fein 
Die Liebe heilt unser Sein

Still im goldenen Glanz
Geniessen wir den göttlichen Tanz

Am Abend dann höre ich mir den Song nochmals an und merke, der Song ist mir zu kurz. Und ich höre ein Xylophon. Auch einen Männerchor. Für mich ein klares Zeichen, den Song noch mit dem Computer zu bearbeiten. Ich freu mich darauf und kann es kaum erwarten, die geistigen Vorschläge umzusetzen.

Weitere Strophen kommen dazu.

Engel des Lichts
Alles und Nichts
Möge dein Licht uns umarmen

Engel des Lichts
Alles und Nichts
Möge die Liebe uns umgarnen

Die Liebe wirkt ganz sanft 
Die Liebe schenkt uns die Kraft

Still im goldenen Glanz
Geniessen wir den göttlichen Tanz

Krieger des Lichts
Alles und Nichts
Möge dein Licht sich ausweiten

Krieger des Lichts
Alles und Nichts
Möge die Liebe sich ausbreiten

Die Liebe verlangt nicht viel
Sich zu lieben ist das Ziel

Still im goldenen Glanz
Geniessen wir den göttlichen Tanz