mach mal e pause

Im Alltag rennet d’Lüüt dur d’Strasse, s’ Ziel isch nöd bekannt.
Sie hetzet öppisem hinterher oder renned dem dervo.
Ihri Hektik widerspieglet sich im Gang und ihrem Blick
– Er isch leer.

I de Hand händs es Handy, die wiisse Stöpsel sind im Ohr.
Verbunde mitem Wörld-Weid-Web, erreichbar, up to date.
Uf dr Suechi nach Verbindig, nach em Neuscht us em Netz
– D’Mailbox isch leer.

Hey, Mach mal e Pause, setz dich hi
Lahn din Atem tüüfer gah.
Schlüss dini Auge, lahn alles los, de Stress, de Chrampf
Chum zrugg zu dir.

Mir sind überall und nienet, chrampfet härt vo früeh bis spat
Zum Zmittag villicht es Sandwich oder höchschtens en Salat.
E halb Stund später rüeft mir d’Arbet: „ Chum, Baby, chum!“
– Ich bin spat.

D Uhr tigged ufem Handy, d Uhr tigged ade Wand
Es wird härt gschaffed, i oisem schöne Land
„Gring abe u seckle“ für d Ferie amne Strand
- überall Sand.

Hey, Mach mal e Pause, setz dich hi
Lahn din Atem tüüfer gah.
Schlüss dini Auge, lahn alles los, de Stress, de Chrampf
Chum zrugg zu dir.


Am Abig nach dr Arbet schnell es Bier vis-à-vis
dihei verbi und d’Kleider wechsle, en Happe zwüsched dri.
Mit de packte Täsche ab is Studio Shangri-La
– Namasté!

Om, mach jetzt Pause, leg dich hi
Lahn din Atem tüüfer gah.
Schlüss dini Auge, lahn alles los
Lahn din Atem tüüfer gah.
mach jetzt Pause, leg dich hi
Lahn din Atem tüüfer gah.
Schlüss dini Auge, lahn alles los, de Stress, de Chrampf
Chum zrugg zu dir.